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Karibikflair an Bord von Mein Schiff
07.März 2010 Matthias Kant bisher 6 Kommentare Share
Tausche Winter gegen Sommer! Nach 10 Stunden Flug mit der Air Berlin, wo man sogar nach den Bordmenüs zwischen Whiskey und Baileys wählen konnte, landete ich in La Romana in der Dominikanischen Republik.

Zwar hingen dicke Regenwolken über mir, aber die Wärme tat unheimlich gut. Von der Gangway ging es direkt in den Transferbus und innerhalb von 10 Minuten bis zum Hafen der Mein Schiff. Bis zum Einzug in meine Kabine vergingen keine 45 Minuten. Genial organisiert! Nach einem leckeren Willkommenscocktail, bezog ich meine Innenkabine…geschmackvoll, großzügig, verspiegelt… totale Wohlfühlatmosphäre, selbst ohne Fenster. Das Gepäck war dort bereits vor mir angekommen.
Zum Abendessen, endlich wieder unter freiem Sternenhimmel und ohne frieren, probierte ich Pferde-und Känguruhfleisch, neben frisch zubereiteten Garnelen mit Knoblauchsoße. Nach mehreren Absackern, fand ich auf Anhieb meine Kabine. Das Schiff hatte übrigends schon längst in Richtung Grenada abgelegt…


Guten Morgen Seetag!
Die Zeitumstellung (+5 Stunden) liess mich trotzdem nur 6 Stunden schlafen, meine Nespressomaschine auf der Kabine half mir schnell wach zu werden, so dass ich den Sonnenaufgang um 06.43 Uhr von Deck 14 überraschend verfolgen konnte. Ist das wirklich war? Ein sensationeller Anblick – genau zum richtigen Zeitpunkt… mehr als perfekt! Mit lecker Frühstück, hier sogar ab 06.30 Uhr, begann ich den ersten Tag.



10.15 Uhr rief der Kapitän laut und deutlich zur Seenotrettungsübung. Es folgte ein ausführlicher Schiffsrundgang, Workshops und zwischendurch kurze sonnige Erholungspausen…
Viel zu schnell war dieser Tag vorbei. Den Abend liesen wir im Menürestaurant Atlantik bei einem super leckeren 6 Gangmenü ausklingen. Grenada ist nur noch 5 Stunden entfernt. Und ich sag: Gute Nacht!
Guten Morgen Grenada! 28 Grad und knallblauer Himmel – mein Tag beginnt sehr entspannt. Gleich nach dem Frühstück ging es mit dem Wassertaxi zum Strand von St. Anes. Nur 100 Meter vom Schiff entfernt geht es bereits los und nach 20 Minuten schöner Bootsfahrt betrete ich das erste Mal weißen karibischen Sandstrand und springe ins türkisblaue Meer.





Ich gönne mir eine Liege unter Palmen. Es dauert nicht lange und ich kannte alle einheimischen Strandverkäufer und Sänger…
Ein herrlicher Ort, um weißen Sand unter meinen Füßen zu spüren und auszuspannen. Zum Mittagessen war ich wieder an Bord und genoss das sensationelle Mittagsbüffet im Restaurant Ankelmannsplatz. Besonders schmackhaft ist es hier, sich diverse frische Zutaten (Fleisch, Fisch,Garnelen, Gemüse, Glasnudeln, Erdnüsse usw.) auf einem Teller zusammenszustellen, beim Koch abzugeben und dann nur noch auf der Terasse in der Sonne zu warten, bis die hübschen Kellnerinnen MEIN Essen servieren.
Beste Grundlage, um danach auf den Ausflug Grenadas Geschmack zu starten. Los ging es mit einem urgemütlichen Bus über die Insel. Wir stoppten an einer kleinen Privatfabrik, die aus der traditonellen Muskatnuss Sirup, Gelee, Marmeladen und Rum herstellt. Natürlich haben wir alles probiert. Weiter ging es in einen Botanischen Garten, wo wir Kakao-, Zimt- und Mangobäume sehen und riechen konnten. Der letzte Stop – für mich natürlich das Highlight – fuhren wir zu einer Rumfabrik mit Verkostung.





Gut gelaunt ging es zurück auf Mein Schiff. Dann erlebten ich und alle Passagiere das Auslaufen des Schiffes. Die Insel unter der Sonnenuntergang im Hintergrund bescherten mir fast Gänsehaut. Liebe WOTis – schade, dass Ihr nicht dabei sein konntet. Wirklich! Nun schnell duschen und in die legere Abendgarderobe schlüpfen, denn es erwartet uns heute ein Abendessen im Menürestaurant Atlantik. So viel schon mal vorab – das wird hier nicht mein letztes Abendessen gewesen sein. Das 6 Gängemenü war äußerst lecker. Dann gings nur noch auf einen Absacker
in die Blaue Welt-Bar und wiederum fand ich später zu meiner Kabine…Mein Schiff nimmt Kurs auf Barbados….
Good Morning Bridgetown – Hauptstadt des Inselstaates Barabdos!

Die Insel ist nicht vulkanischen Ursprungs wie Grenada, sondern eine aus dem Meer angehobene Platte aus Korallenkalk. Das spiegelt sich auch in den schneeweißen Stränden wieder, welche ich am Nachmittag unsicher machte. Aber eins nach dem anderen! Am Vorabrend buchte ich mir einen Ausflug mit dem Catamaran zur Schildkrötenbucht. Ein Hightec Catamaran segelte mich eine ganze Stunde an der Westküste der Insel entlang zur Schildkrötenbucht. Dort angekommen lockten die crazy Guides mit undefinierbaren Fischresten die Turtles an. Sekunden später tauchten kleine und große Wasserschildkröten auf. Jetzt hieß es schnell ins Wasser. Ich schnappte mir Schnorchel und Taucherbrille inklusive Schwimmweste und begab mich auf Tuchfühlung. Wenige Minuten später streiften mich die kleinen und großen Panzer an Arm und Bein. So nah kam ich ich bisher nur einem Delfin. Ich hoffe so sehr, dass meine Unterwasserkamera (vom Discounter für 4 € – auf dem Catamaran für 25 €!) gelungen sind.




Zurück an Bord stärkte ich mich für den Spaziergang durch Bridgetown, um an den weißen Carlisle Beach zu gelangen. Endlos… mit Liegen und Schirmen for rent (10 $) oder einfach mit dem Strandhandtuch von Bord auf den weißen, weichen Pulversand. Besonders cool war die Brandung am Nachmittag und dich stürzte mich fast eine Stunde wie ein kleines Kind in die Wellen. Zum ersten mal bedauerte ich, dass unsere “Alle Mann an Bord” Zeit bereits um 17.30 Uhr war. Bis zur letzten Minute kostete ich dieses besondere Strandfeeling aus und fuhr mit dem Taxi für 4 $ zurück.



Auf der Rückfahrt durch Bridgetowns Straßen staunte ich über die Sauberkeit der Stadt. Check in am Schiff mit Sicherheitskontrollen wie am Flughafen und so schaffte ich es gerade die Ausfahrt am Hafen von der Überschaubar auf Deck 12 beim Sundowner zu genießen. Pünktlich um 18.16 Uhr fiel die Sonne ins Karibische Meer. Nun noch schnell zum letzten Aufguss in die Panoramasauna. Da um diese Zeit die meisten Gäste auf Ihren Kabinen zur Vorbereitung Ihrer Abendgarderobe sind, hatte ich die Sauna fast für mich allein..so ca. 5 Sauna Fans und der Meister der Mein Schiff Aufgüsse. Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende. Die Zeit vergeht viel zu schnell!
St. Lucia – und die Sonne brennt erbarmungslos auf das Frühstücksdeck.


Die Insel ist typisch für lange Sandstrände und Korallenriffe, Regenwald, seinem Doppelvulkankegel und Schwefelquellen. TUI Cruises organsierte einen Ganztagesausflug “Zu Land und zu Wasser St. Lucia entdecken”. Mit einem Catamaran starteten wir aus dem für mich schönsten Hafen der südlichen Antillen

Unendliches Grün, soweit das Auge reicht. Kokospalmen, Bananenbäume,Regenwalden und winzige karibische Fischerdörfchen in den Berghängen brachten meinen Fotoapparat zum glühen. Nach etwa 3 Stunden erreichten wir den Hafen von La Saufriére und gingen wieder an Land.




Busse brachten uns nun zu den Schwefelquellen. Der Geruch erinnerte mich an dem Chemieunterreicht der 5. Klasse. Weiter ging es zur größten Kakaoplantage der Insel. Hier aßen wir wirklich lecker in einem typisch karibischen Restaurant – Hühnchen, Fisch und Kochbananen. Zurück ging es mit dem Bus über unglaubliche Serpentinen durch das Innere der Insel. Unser Busfahrer Carlos fuhr wahrscheinlich früher die Ralley Paris-Dakar. Einige Mitreisende hatten ihre Bräune verloren…
Dennoch gesund und munter erreichten wir auf der Hälfte der Strecke das karibisch, bunte, kleine Fischerdörfchen Rodney Bay.
Hier war die Zeit stehen geblieben. Die Frauen wuschen Ihre Wäsche im „Open Air Waschsalon” per Hand und einige Leute schliefen vor ihren Häuschen auf der Straße (ohne Isomatte) neben ihren Hunden. Einige männliche Dorfbewohner zockten lautstark Domino und der einzige Einkaufsladen des Örtchens (gefühlte 10 qm) rentierte sich offensichtlich mit 3 Festangestellten für Rum, Eis und Bananenketchup.




Weiter ging es in Richtung Castries zum Hafen der Insel.

Diesen Ausflug möchte ich unbedingt weiterempfehlen. Nun freute ich mich wirklich auf einen Sprung in den Pool an Bord, einen leckeres Alster und mietete mir für 8 Euro pro Stunde auf der Bagbordseite eine Entspannungsinsel, um das Auslaufen des Schiffes auf eine ganz besondere Art zu genießen – ohne andere Passagiere und Kameras im Rücken. Voraus gefahren war bereits die Silver Cloud und das Abendrot spiegelte sich auch diesmal spektakulär auf dem Meer.


Um 19 Uhr trafen wir uns an der TUI Bar zur Happy Hour, denn auf jedes Ausflugticket erhält man von 18 bis 20 Uhr 50 % Rabatt auf verschiedene Cocktails an allen Innenbars des Schiffes. Gut gelaunt ließ ich den Tag wieder im Atlantikrestaurant ausklingen. Und später lauschte ich der Karibischen Lifemusik an der Unverzichtbar unter Sternenhimmel mit Kurs auf Antigua – leider die letzte Insel meiner wunderbaren Kreuzfahrt.
Welcome Antiqua! 8 Uhr früh – und ein kurzer karibischer Schauer erwischt uns gnadenlos beim Frühstück.
Meinen Tag auf dieser Insel startete ich ganz individuell. Ich legte einen Wellness-Relaxe-Tag. Ich gönnte mir eine Massage im weitläufigen und sehr geschmackvollen SPA-Bereiches des Schiffes. Hier empfehle ich das vorzeitige reservierren eines Termins, besonders am Seetag. Nach dem Mittagessen fuhren wir per Taxi ca. 10 min. an einen nahegelegenen herrlichen Strand, fast ohne weitere Touristen. Diese 3 Stunden haben sich sehr gelohnt, weil es ja der letzte Landaufenthalt auf dieser Reise war. Am Hafen wieder angekommen, bummelte ich durch die Mall und fand endlich mal nicht nur die typischen Souvenirläden. Mit einem kühlen Bier in der Hand, verfolgte ich erstmalig das Ablegen von Land eines anderen Kreuzfahrtschiffes der amerikanischen Reederei Princess Cruises. Auch ich musste nun wieder an Bord und verfolgte von der Mein Schiff die Hafenausfahrt aus St. Johns. Nach dem Abendessen ging es heute zur Poolparty an Deck. Eine Liveband spielte deutsche und internationale Lieder und das Schiff bebte.
Später blickten wir noch in die Abtanzbar und wir machten die Nacht zum Tag.
> Zu Ihren Urlaubswünschen berate ich Sie gerne persönlich.
Matthias Kant
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1. Sebastian Heinrich | 08.März 2010 at 23:14
Hallo Matthi, schön von DIr zu hören! Pferdefleisch? Hast Du da nichts verwechselt! Naja, vielleicht ist es ja eine Spezialität in der Karibik!? Bin etwas neidisch auf das Wetter! Sag mal hat das bei Dir mit dem durchecken des Gepäcks be AB geklappt?
LG aus dem eiskalten Berlin
Sebastian
2. Kant | 09.März 2010 at 01:11
Hallo Basti, ja es war Pferdefleisch und es war echt zart und lecker.Das Gepäck ging von TXL nach La Romona durch.Also kein Problem für unsere Kunden die sich.. so sehr freuen können.
3. Joerg | 09.März 2010 at 14:46
Hallo Matthias,
dass klingt wunderbar! Blauen Himmel und Sonnenaufgang gibt es auch in Berlin – allerdings bei 2° Grad MINUS.
Also, dass es Dir gut gehen,
Joerg
4. Mareike | 11.März 2010 at 11:42
Hi Matthi,
liebe Grüße aus dem eisigen Berlin. Du bist wirklich zu beneiden. Aber bald holt dich ja das Deutschland-Wetter wieder ein
.
Deine Berichte klingen wirklich traumhaft – nur wirklich schade – dass leider keine Bilder dabei sind. Naja du kannst diese ja nachreichen. Also genieße noch die letzten Tage in der Karibik und vor allen Dingen das Wetter. Wünsche Dir einen guten Rückflug – du weißt ja – da tausche ich nicht gern mit Dir.
Mareike
5. Lothar | 11.März 2010 at 12:11
Hallo Matti,
hört sich ja zauberhaft an. Da kommt richtig die Wärme und die Schönheit der Landschaft rüber. Wir sind aber nicht wirklich neidisch. Genieße die letzten Stunden auf dem Schiff und habe eine gute Heimreise.
Heide und Lothar
6. Kathrin | 12.März 2010 at 16:36
Lieber Matthias,
das klingt alles wirklich traumhaft…ach wie gerne wäre ich jetzt auch in der Karibik,….grüß Antigua von mir!
In Berlin hat es heute zur Abwechslung mal wieder geschneit…
Liebe Grüße
Kathrin
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